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Die vorbereitete und abgesagte Griechenland-Waldbrandhilfe
Geschrieben am: 2009-08-24 15:09:10 Aufgrund der ausgedehnten Waldbrände in Griechenland wurde von der dortigen Regierung per 23. August 2009 ein internationales Hilfeleistungsansuchen für die Unterstützung durch ausländische Kräfte vor Ort ausgestellt. Auch in Österreich ging dieses Ersuchen ein.Über das Österreichische Bundesheer erhielt der Oö. Landes-Feuerwehrverband, der mit dem Bundesheer bereits 2007 bei Waldbränden in Griechenland erfolgreich zusammengearbeitet hatte, am gleichen Tag ein Ersuchen, um die Beistellung von drei Löschbehältern für die Waldbrandbekämpfung (á 1.000 Liter), dem notwendigen Zubehör sowie von vier so genannten Feuerwehr-Flughelfern. Mit den vor zwei Jahren bereits gemachten Erfahrungen wurde seitens des Katastrophenschutzes des Oö. Landes-Feuerwehrverbandes alles Notwendige in Bewegung gesetzt und bis zum frühen Abend das komplette Anforderungsprofil erfüllt. Unter den vier ausgewählten Feuerwehrleuten befand sich auch einer, der bereits 2007 mit vor Ort gewesen ist, um am Flughafen die Löschbehälter der Hubschrauber wieder neu mit Löschwasser zu befüllen. ![]() Verschoben und abgesagt Um Mitternacht erhielt die Feuerwehr schlussendlich vom Bundesheer die Mitteilung, dass der für den Vormittag des 24. August 2009 geplante Einsatzstart auf unbestimmte Zeit verschoben wird. Griechenland hatte die Zusage für die Unterstützung aufgrund zu kleiner Löschbehältnisse verweigert, da man vor Ort erst Behältnisse von mindestens 5.000 Liter als sinnvoll betrachtet. Am Nachmittag des 24. August 2009 wurde der Standby-Modus der Einsatzmannschaften schließlich aufgehoben und der Einsatz vollständig abgesagt – Griechenland hat den Hilfeleistungsantrag zurückgezogen. |